Material des Monats: Lithium

Material des Monats: Lithium

Keine Elektromobilität ohne Lithium Aufgrund des stetig wachsenden Batteriesektors ist die Nachfrage nach Lithium in den letzten Jahren stark gestiegen. Innerhalb von drei Jahren (2016-2019) hat sich der Lithiumbedarf für Batterien nahezu verdoppelt. Neben Batterien wird Lithium auch in Keramik und Glas, Schmierfetten, Luftbehandlung, der Giesserei sowie für Polymere verwendet (siehe Abbildung).   Bergbau / Produktion Lithium kommt hauptsächlich in Mineralien und Salzlaken vor. Die Gewinnung aus Mineralen ist relativ schnell; es werden nur wenige Tage benötigt, um hochreines Lithium herzustellen. Das Verfahren ist jedoch kostspielig, erfordert Energie, Chemikalien und Wasser und erzeugt viel Abfall. Das meiste Lithium aus Mineralien wird in Australien gewonnen, was etwa die Hälfte der weltweiten Produktion […]

Material des Monats: Cobalt

Material des Monats: Cobalt

Cobalt: Das unverzichtbare Material in Batterien In modernen High-Tech-Produkten ist Kobalt eine der unverzichtbaren Ressourcen. Derzeit ist der Rohstoff ein entscheidender Bestandteil für die Herstellung aller Arten von Lithium-Ionen-Batterien, der Hauptbatterietyp in Elektrofahrzeugen. Kobalt gilt jedoch als eines der kritischsten Materialien, da die Produktion zum grössten Teil durch die Demokratische Republik (DR) Kongo monopolisiert ist. Kobalt wird hauptsächlich als Nebenprodukt der Nickel- und Kupferproduktion abgebaut und produziert und ist somit abhängig von deren Märkten. Obwohl die DR Kongo das Land ist, aus dem die größte Menge Kobalt kommt, sind die meisten Minen im Besitz ausländischer Unternehmen oder haben zumindest die Abbaurechte. In der DR Kongo wird Kobalt hauptsächlich durch die […]

Webinar: Heutige Herausforderungen für Europa

Webinar: Heutige Herausforderungen für Europa

Was ist der Ansatz der EU zu kritischen Rohstoffen und welche Rolle spielen sie in den Herausforderungen Europas in der Zukunft? Über dieses Thema hielt Alessandra Hool, CEO der ESM Foundation, ein Webinar im Rahmen des Critical Materials Institute, ausgerichtet von der Colorado School of Mines. Sie zeigte, wie die EU Raw Materials Initiative, gestartet 2008, die heutigen Institutionen der EU geschaffen hat, und wie die EU bei der Kritikalitätseinschätzung vorgeht. Als ein Beispiel, bei dem sich die europäische Industrie bei der Rohstoffversorgung mit Problemen konfrontiert sieht, zitiert sie Batterien. Um herauszufinden, was sie sonst noch zu sagen hatte über die heutigen Herausforderungen und das IRTC-Projekt, klicken Sie hier, um […]

EIT Raw Materials Woche 2019 Impressionen

EIT Raw Materials Woche 2019 Impressionen

Die EIT Raw Materials Week, Ausgabe 2019, war ein denkwürdiges Ereignis, wo wissenschaftliche Experten, Industrievertreter und Politiker sich versammelten, um über Rohstoffe und ihre zentrale für die Zukunft zu diskutieren – insbesondere für die unumgängliche grüne Energiewende. Sehen Sie sich dieses Video an, um einen Eindruck von der EIT Raw Materials Week des letzten Jahres zu erhalten – die nächste wird bereits kommenden November stattfinden.

Armin Reller ausgezeichnet mit Bundesverdienstkreuz!

Armin Reller ausgezeichnet mit Bundesverdienstkreuz!

Armin Reller, seit 2019 emeritierter Professor für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg, hat heute das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Auszeichnung: „Unsere Gesellschaft braucht Vorbilder. Professor Armin Reller gehört zu den Menschen, die weiterdenken, visionär in die Zukunft blicken und neue Wege gehen. Er ist ein kompetenter Wegbereiter für die Zukunft. Als einer der ersten Wissenschaftler Deutschlands erkannte Professor Reller, dass wir innovative Ansätze für einen nachhaltigen Umgang mit endlichen Ressourcen brauchen. Die Gründung des ersten bayerischen Lehrstuhls für Ressourcenstrategie in Augsburg im Jahr 2010 verdanken wir seinem Engagement. Er hat Wegweisendes in Forschung und Lehre geleistet. Das Bundesverdienstkreuz ehrt sein eindrucksvolles Lebenswerk.“ Armin […]